Unwetter wüten wohl schon mancherorts in Hessen, so die Meldung eben bei den Nachrichten.
Hier war es heute warm. Vielen zu warm, ich mag es. Jetzt hat sich der Himmel zugezogen, ein paar Tropfen fielen, zu meiner Freude. Aber der Wind weht wohl wieder alles weg von uns. So wird das Gras auch weiterhin eine braune trockene Fläche bleiben, die Beete müssen weiter per Schlauch gewässert werden, aber nur alle paar Tage, wenns gar nicht mehr anders geht.
Der Holunder blüht, süß duftend begrüßt er uns beim Heimkommen. Die Tage werde ich einige Dolden in Pfannkuchenteil ausbacken. Und Gelee kochen. Dazu lege ich reichlich Dolden in Orangensaft ein, lasse es im Kühlschrank 24 Stunden ziehn. Dolden raus, Saft etwas einkochen lassen. Dann mit Gelierzucker nach Vorschrift kochen. Sehr lecker!
Im April bekam ich diese Hosta geschenkt. Ein Riesenbatzen. Zu groß zum Einpflanzen, sie wurde in drei Stücke geteilt und unter die Kiefer gepflanzt. Mächtig ist sie jetzt schon. Überhaupt wächst hier alles viel höher als im alten Garten.
Dort Schieferboden - hier Ton-Lehmgemisch. Dort immer locker - hier bei der Trockenheit betonhart.
Diese grüne Zinkwanne fanden wir letztes Jahr im Dorf. Sie stand an der Straße, der Eisenmann sollte sie mitnehmen. Auf Nachfrage - so gehört es sich - bekamen wir sie geschenkt, zusammen mit einer weiteren größeren Wanne. Die ist noch leer. Ich schwanke zwischen löchern und bepflanzen oder Terrassenteich.
Geranium magnificum blüht wie irre. Es erfreut mich jedesmal, wenn ich hinsehe. Aber es wächst hier sehr hoch, fällt immer um, ich musste es aufbinden.
Kater Max. Er hat uns kurz nach unserem Einzug hier als Adoptiveltern erkoren. Er wohnt beim Nachbarn, einem Bauern. Kommt jedoch, ganz nach kätzischer Lust und Laune vorbei zum Fressen, Schlafen und Schmusen.
Ich wünsche allen ein wunderschönes, erholsames, kurzweiliges Wochenende.
Unwetterfrei und mit genug Regen für den Garten und die leergeschöpften Wasserfässer.
Liebe Grüße
Gudi