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Samstag, 24. September 2016

Gierschbeet

Neben dem Haus legte vor Jahren eine Mitmieterin ein Staudenbeet an. Jahrelang wurde es nicht mehr gepflegt, der Giersch breitete sich ungehindert aus. Grausig! Auch wenn eine Gierschblüte schön aussieht, aber davor und danach ist es scheußlich. Und ich muss immer dran vorbei auf dem weg zu meiner Wohnung.

Also - Giersch raus. Schweißtreibendes Ganzkörpertraining. Dank meiner Wiedehopfharke (ein geniales Gartengerät, aber wenig bekannt) ging das recht flott.
Einige Wochen habe ich das Beet nun brach liegen lassen.. Beobachtet und wo Giersch nachkam, rausgemacht. 
Ich gehe davon aus, dass ich nicht alles erwischt habe, aber man muss halt dran bleiben und immer rupfen ....

Und nun zeige ich euch ein paar Vorher-Nachher-Fotos:






Der nahende Herbst ist nicht zu übersehen. Einige Hosta beginnen schon einzuziehen, die Blätter der Azalee (mir ist grade der Artenname entfallen) färben sich. Die Pflaumen sind schon lange reif. Die Äpfel fallen bereits vom Baum. Morgens verhüllt Nebel das Tal. Abends ist es merklich früher dunkel.

Die Rose hatte nochmal eine grandiose Nachblüte.


Bei Veronica longifolius entferne ich ständig die abgeblühten Rispen - belohnt werde ich mit anhaltender Blüte




Der Quittenbaum hängt übervoll, die Äste hängen arg runter. Noch ist nichts abgebrochen. Seit Wochen grüble ich, wie ich wohl diese harten Früchte zerstückele, um Saft für Gelee zu gewinnen. Meine Tochter hat einen Th**momix von A*di ... ob das Gerät stark genug ist???


Genießt die letzten sommerlichen Tage, 
dann freuen wir unsauf die dritte Jahreszeit.

Montag, 14. September 2015

Septembergarten

Schon ist der halbe Monat rum, die Zeit verfliegt. Zwei Wochen sind seit meinem viiiel zu kurzen Sommerurlaub vergangen und der Arbeitsalltag hat mich bereits wieder voll im Griff.

Deutlich sichtbar zieht nun der Herbst im Garten ein. 

Euyonimus alatus färbt sich schon, innerhalb von Tagen, es geht rasend schnell.

Acer shirasawanum 'Autumn Moon' hat nochmal frische Blätter getrieben, die anderen kräuseln sich bereits an den Spitzen, er bereitet sich auf die Winterruhe vor.

Pilze sprießen aus dem Boden. Leider alles keine geniessbaren.
 Nehme ich an, ich kenne mich da nicht aus
und daher probiere ich es gar nicht.

 Diese Hortensie ist der Hammer. Die anfänglich strahlend weißen Blüten verfärben sich im Laufe des Sommers grünlich und bekommen rosa Spitzen. 
Fragt nun nicht nach dem Sortennamen, ich weiß ihn nicht. 
Ich bekam sie geschenkt.
 Die Rugosa blühen nach, an anderen Zweigen haben sie bereits die typischen
dickfleischigen Hagebutten ausgebildet.

 Der Apfelbaum hängt auch dieses Jahr wieder brechend voll.
Die sommerliche Trockenzeit fordert ihre Opfer.
Die Früchte fallen unreif und wurmstichig ab. 
Ich hoffe, dass welche über bleiben zum Pflücken und Lagern für den Winter. 
Sie schmecken wirklich sehr lecker und eignen sich zudem hervorragend zum Backen.
 In der Zinkwanne blühen die Geranien und Dahlien seit Wochen wunderschön. 
Bald räume ich sie aber weg, irgendwann mag ich den Sommerflor nicht mehr sehen.

 Die Dahlienknollen wollte ich wegwerfen. Aber ich werde sie meiner Schwiegermutter geben, 
sie liebt Dahlien und hat Platz sie über Winter zu lagern.
 Über diesen Gesellen, der seinen winterlichen Schlafplatz sucht,
werden wir uns im nächsten Jahr erfreuen. 
Weiß jemand, was für eine Raupe das ist?
 Ist das nicht ein Prachtexemplar!? 
Der Grünspecht ist hier ein regelmäßiger Gast. 
Normalerweise an den Bäumen. 
Ihn am Boden sitzend zu sehen ist eher ungewöhnlich.
Die Arbeit im Garten wird zunehmend weniger. Es ergibt sich Zeit für andere wichtige Dinge:

Mehr wert als alles Gut der Welt:
Freunde, auf die wir uns verlassen können. 
Pflegen wir unsere Freundschaften, mit einem Anruf, einer E-Mail,
einem Brief oder einer Verabredung zum Kaffee.
 
Ich werde mir diesen Spruch zu Herzen nehmen.
Ich wünsche allen eine gute Woche.