Posts mit dem Label Juni werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Juni werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 1. Juli 2017

Fietsen in Zeeland

Wiedermal zog es mich im Urlaub für eine Woche nach Holland. Dieses Mal gastierte ich in der Provinz Zeeland. Dort gefiel es mir noch besser als letztes Jahr, als ich weiter nördlich war, etwa in Höhe Alkmaar.
Zeeland hat deutlich mehr Wälder, die Natur ist daher abwechslungsreicher. Ein weiterer Vorteil: Beim Radeln wird ein gutes Teil von Hitze und Wind abgehalten.


Außerdem hats dort herrliche lange Strände mit so feinem Sand, dass man meint er wäre gesiebt. Das Meer hab ich immer nur in der Ferne gesehen. Jedesmal Ebbe, als ich am Strand war. Trotzdem hab ich mich immer auf den Weg gemacht zum Schwimmen. Das Wasser war gar nicht so kalt wie befürchtet.


Logiert habe ich in Oostkapelle in einem Ferienhaus und von dort aus die Halbinsel mit meinem Fahrrad erkundet. Das ist so herrlich gemütlich. Und man sieht und entdeckt viel mehr, als wenn man mit dem Auto herum fährt.
Man kann einfach schnell mal anhalten, rasten, schauen. Staundend den großen und kleine Schiffen nachsehen. Die Gedanken laufen lassen. Den hektischen 2-Jobs-Arbeitsalltag vom Wind wegfegen lassen. Abschalten und zur Ruhe kommen.




Überall finden sich Rastmöglichkeiten, wo man stets sehr freundlich und aufmerksam bedient wird. Die Niederländer sind wirklich ein nettes Volk, stets zu einem kleinen Schwatz bereit. Sei es im Lokal oder an der Frittenbude.

 Poffertjes
 Kippeling

In Middelburg war gerade Markttag. Da habe ich mich eine gute Weile aufgehalten. So herrlich, wie und was da alles angeboten wurde. Und die Leute, größtenteils Einheimische, völlig unhektisch beim Einkaufen. Sowas erlebste hier doch nicht. Da muss alles immer schnell-schnell gehen.

Hier am Käsestand wäre ich am liebsten eingetaucht, mich durchgegessen und erst abends mit kugelrundem dickem Leib wieder rausgekrochen.


In den Grachten lagen viele Hausboote, die zum Teil ständig bewohnt sind. Ist dieses hier nicht traumhaft mit all den Pötten und Blumen!?


Ganz besonders schön fand ich Veere. Ich kanns nur empfehlen, diesem Städtchen einen Besuch abzustatten. Zauberhafte kleine Gässchen. Kleine und klitzekleine Läden mit allerlei Kruscht und Deko und allem, was man am liebsten sofort mitnehmen möchte. Da ich per Rad unterwegs war, kam gar nix mit.






Ganz besonders imposant: Die Deltawerke, ein Schutzsystem gegen Hochwasser und Sturmfluten in den Niederlanden mit Schwerpunkt in der Provinz Zeeland. Über einen Abschnitt bin ich mit dem Rad gefahren. Voll dem Wind ausgeliefert. Anstrengend. Aber lohnenswert, zu erfahren, was für eine immense Größe diese Bauwerke haben. Die Schleusen sind immer geöffnet und werden nur bei Gefahr verschlossen.



Ich könnte noch viiiiel mehr Fotos zeigen. Vielleicht ein anderes Mal. Für heute reicht es erstmal. Ein letztes Mal ein Stück am Strand entlang gehen, die salzige Luft riechen, das Meeresrauschen hören, die Haare vom Wind zerzauseln lassen ... und dann ist der Urlaub auch schon wieder rum. 
Aber wisst ihr was .... gefühlt stehe ich jetzt gerade, wo ich hier schreibe, wieder dort.





Samstag, 17. Juni 2017

Daniels Land

Heute möchte ich euch auf einen kleinen Spaziergang durch "Daniels Land" mitnehmen. Ein junger GaLa-Bauer hier im Nachbarort, der den familieneigenen kleinen Garten so zauberhaft gestaltet hat, dass man meint, man befände sich einem mittelgroßen Park. 


Viele Sitzplätze sind im Garten verteilt, ob in der Sonne, im Senkgarten oder im Schatten der Bäume, am großen Seerosenteich ist ein Holzdeck. Diverse Events finden übers Jahr statt. Zu den Öffnungszeiten wird hausgebackener Kuchen und Kaffee angeboten. Zudem findet man eine kleine Pflanzenauswahl zum Verkauf und in einer Gartenlaube draußen aller Krusch und Krempel sowie ein Verkaufsraum drinnen. Solltet ihr mal in der Nähe sein, fahrt mal hin.
Die Adresse findet ihr im www unter daniels punkt land 
Ich muss auf jeden Fall die Tage nochmal hin, denn ich entdeckte gestern ein zauberhaftes Geranium.
 
Die Fotos sind vom Handy, daher ist die Qualität nicht besonders. Und nun lasse ich euch wortlos weiterschauen. Viel Spaß! 









Montag, 5. Juni 2017

Gemüse und so ...

Ich wünsche euch allen noch einen schönen Feiertag! Das Wetter passt, hier zumindest. Die Sonne scheint, nicht zu warm, man kann es draußen aushalten.

Meinen Tag habe ich mit einem Gartenrundgang begonnen. Schließlich wollen ja alle Blumen und Blüten begrüßt und gebührend bewundert werden. Geht euch das auch so? Ich kann morgens nicht hier weg, bevor ich nachgeschaut habe, ob alles noch da ist, die Nacht gut überstanden haben, dass keine Schneckeninvasion alles platt frisst, die ein oder andere Pflanze nach einem Schluck Wasser schreit usw ...

 Das Gemüse wächst wie irre, ich kann schier zuschauen. Die Erbsen waren am letzten Wochenende grade mal 5 cm hoch, sie haben das doppelte zugelegt. Die erste Zucciniblüte ist offen. Hoffentlich hab ich das geschlechtliche Gegenstück dazu, sonst wirds nix mit Ernten.

Mangels Platz im Beet wächst der Salat in nicht benötigten Balkonkästen. Der Platz reicht aus. Ich habe schon einiges verzehrt und verschenkt.
Rosablütige Erdbeeren. Obwohl ich sie erst im Frühjahr gesetzt habe, sind schon viele Früchte dran. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich habs in Erinnerung, dass sie erst im zweiten Standjahr tragen.

Vom Rhababer habe ich gestern erstmals geerntet und Kuchen gebacken.
Jetzt wirds etwas ecklig. Was frißt da an meinen Zwiebeln??? Schleimig, glibberig, krabbelnd. Beim ersten Blick dachte ich an Schnecken. Aber es scheinen irgendwelche Raupen zu sein. Weiß jemand mehr?

Wenden wir uns wieder den schöneren Dingen zu. Das Beet an der Hausseite. Morgens bekommt die vordere Ecke Sonne ab, nachmittags lichten Schatten von der anderen Seite. Die Pflanzen kommen gut damit zurecht. Nur muss ich achtgeben mit dem wässern: bei leichtem Regen kommt durch das Blätterdach der Bäume und Sträucher zu wenig auf den Boden, da muss ich dann nachhelfen.
Der Salbei hat natürlich einen Platz mit viel Besonnung. Dahinter sieht man die Triebe vom Aruncus. Es sind zwei kleinere Exemplare, sie werden nur ca 1 Meter hoch. Reicht aber für den Zweck völlig aus, ich will das "Gewoster" zum Nachbarn hin optisch verdecken.
Diese Hosta hat einen genialen Platz. Sie leuchtet in der Morgensonne. Bevor es ihr zu heiß wird, ist sie im Schatten vom Haus geschützt.

Hosta 'Minute Man' und links davon Miscanthus 'Zebrinus' waren bis gestern gar nicht sichtbar. Eingekeilt von Ger. phaeum 'Samobor'. Das hab ich nun schweren Herzens (es blühte noch an den Spitzen) radikal runtergeschnitten. 
Alles hat seine Zeit, und die anderen Pflanzen brauchen auch Licht und Luft.
Die Yucca wird auch dieses Jahr wieder blühen. Die zwei Blütenstängel waren letzte Woche noch winzig. 
Düngen hilft wirklich!! Ich habe mir den Rat meiner Gartenfreundin zu Herzen genommen 😇
Ein letztes Foto für heute, auf der Terrasse beginnt die Rose zu blühen. So eine Masse an Blüten hatte sie noch nie! Die Blüten sind leider sehr regenempflindlich, lassen die Blätter schnell fallen. Da muss frau echt schnell sein beim Bewundern und Geniessen. 

Ich wünsch euch was, kommt gut durch die neue Woche! 
Herzliche Grüße,Gudi